Bobi – Rüde, kastriert – geb. ca. 2014 – groß – Standort: Hamm, D


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Bei Emily scheint es sich um eine reinrassige Galga zu handeln. Größe und Gewicht sind rassetypisch. Unsere Tierschützer haben durch einen lokalen Aufruf erfahren, dass sie auf der Straße nicht sicher ist und sich der schon sehr mageren Hündin sofort angenommen. Ihre Geschichte kann sie uns nicht erzählen – wir sehen nur ihre alten Narben am Knie und an der Hüfte. Die Verletzungen scheinen ausgeheilt zu sein und sie nicht weiter zu beeinträchtigen.
Die junge Hündin ist Galgo-typisch freundlich gegenüber Artgenossen und Menschen. Seit sie in Sicherheit und gut versorgt ihm Tierheim ist, konnte sie auch schon wieder etwas an Gewicht zulegen. Emily ist sehr anhänglich und mag sehr gern Kuscheln. Wo sind die Windhundfreunde, die dieser entzückenden Hündin ein neues, behütetes Zuhause oder zunächst eine Pflegestelle schenken möchten? Katzen sollten allerdings dort nicht vorhanden sein.


Fee, die inzwischen Leni heißt, wurde im Alter von 4 Monaten vermittelt. Leider wurde nicht mit ihr trainiert, sie hat sich eigene Regeln ausgedacht. Leider eskalierte das dann und Fee musste schnell weg – nun ist sie auf einer sachkundigen Not-Pflegestelle und zeigt sich hier als toller Hund mit großem Potential. Sie folgt willig und arbeitet gern. Wir sind sicher, dass sie in den richtigen Händen, mit gezieltem Training ein Traumhund werden kann. Leni ist anhänglich und kuschelig bei ihren Bezugspersonen. Neuen Menschen gegenüber ist sie allerdings erst mal sehr skeptisch. Sie mag Wasser, tobt und rennt gern wie verrückt. Auch Apportieren gehört zu ihren Hobbys. Leni kann aktuell noch nicht gut alleine bleiben – allerdings kennt sie es auch nicht. Mit anderen Hunden hat sie generell Probleme – die findet sie (bis auf ihre einzige Freundin, unsere Rollihündin Lucky) so gar nicht ok. Draußen an der Leine pöbelt sie andere Hunde an, und auch im Freilauf ist sie bisher nicht verträglich. Leni würde daher gern als Einzelprinzessin ihr neues Leben starten. Wir arbeiten derzeit mit einem Abbruchsignal und Alternativverhalten an der Leinenführigkeit.
Wir hoffen wirklich sehr, dass dieser wunderschöne, junge Hund nicht mehr lange in der Not-PS warten muss. Wir wünschen uns ein bis zwei erwachsene, im Hundetraining erfahrene Menschen, die Lust haben mit Leni zu arbeiten und den Weg zu gehen ein noch tollerer Hund zu werden. Sie sollte dauerhaft eine körperliche sowie geistige gute Auslastung bekommen. Es muss diesen Menschen doch geben? Bitte melde dich!!
Jethro tauchte eines Morgens auf dem Gassi-Weg von Dana auf der Straße auf und schloss sich ihr und ihren Hunden an. Er ist ein sehr freundlicher gut verträglicher Rüde. Menschen gegenüber ist er jedoch sehr schüchtern. Er lässt sich bisher nur von seiner vertrauten Pflegerin anfassen. Ist aber durchaus interessiert und neugierig. Er braucht Menschen, die ihm viel Zeit geben anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Jethro hat eine leichte Deformation des Kopfes und einen verkürzten Unterkiefer. Ihn macht das keine Probleme, sieht nur aus der Nähe etwas ungewöhnlich aus…


Die Geschichte der beiden Geschwister Ginger und Virginia ist eine traurige. Sie tauchten eines Tages mit einem weiteren Geschwisterchen und der Mutter in den Feldern auf. Dana und Bia fütterten sie über viele Tage, denn sie waren sehr sehr ängstlich. Bleiben konnten sie dort nicht, da das ansässige Rudel sie nicht akzeptierte. Sie flohen regelmäßig Richtung Hauptstaße…. Zuerst gelang es zwei der Welpen einzufangen, dann ein weiteres Geschwisterchen mit der Falle. Und zuletzt auch die Mutter.
Die Mutter hat im Shetler panische Angst gehabt, weswegen sie in dem Kennel auf der Baustelle etwas ruhiger untergebracht wurden. Leider konnte die Mutter von dort entkommen. Wie sie es geschafft hat die hohe Mauer zu überwinden – wir wissen es nicht. Der Freiheitsdrang war jedenfalls stärker als die Bindung zu den etwa 5 Monate alten Welpen. Sie wurde nicht mehr gesehen….. einige Tage später stellte sich heraus, das alle drei Welpen den Parvo Virus hatten und so kamen sie in die Klinik. Das schwarz-braune Geschwisterchen hat es leider nicht geschafft. Die beiden anderen haben überlebt und sind zurück in Shelter. Sie sind beide sehr ängstlich, Virginia neigt leider auch dazu zu schnappen, wenn man sie in die Enge treibt. Ginger tut das nicht.
Auch bis heute, Jahre später sind die beiden Schwestern nicht anfassbar. Nähert man sich, bellen sie lautstark und zeigen deutliche Zeichen massiver Angstaggression. Sie werden daher wohl im Shelter alt werden – was für die beiden aktiven Hunde kein Problem zu sein scheint. Sie spielen und rennen fröhlich mit den anderen Hunden, interagieren viel miteinander.




Colette wurde gemeinsam mit ihren zwei Schwestern Merida und Vaiana und ihrer Mutter Mulan auf einem Feld gefunden. Colette ist die ängstlichste unter den Geschwistern. Wir kennen ihre Geschichte nicht, aber sie wird sicherlich keinen guten Kontakt zu Menschen gehabt haben. Colette hat leider auch im Shelter kein Vertrauen zu den Menschen und weicht weiträumig aus. Sie lebt aber in ihrer Gruppe gut mit anderen Hunden zusammen.

Lija und ihre Schwester waren noch Junghunde, als sie auf dem Flughafengelände herumstreunten. Da Lija und Enna sehr scheu sind, mussten unsere Tierschützerinnen sie mit einer Lebendfalle einfangen. Nun sind die zwei Hündinnen in Sicherheit mit ausreichend Futter und einem eigenen Körbchen. Enna ist die mutigere der zwei Schwestern. Lija dagegen ist auch nach Jahren noch beeindruckt. Bisher lässt sie sich nicht anfassen und wartet lieber in ihrem Körbchen, bis die Tierschützerinnen wieder weg sind. Sie versucht sich in eine Ecke zu pressen und wäre am liebsten unsichtbar. Wir werden für sie Langzeitpaten benötigen, da eine Ausreise nicht sinnvoll wäre.

Dana und Bia haben den hübschen Valencio gefunden, nachdem er von einem Auto angefahren wurde. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass er am Kopf getroffen worden sein musste. Dort hatte er zahlreiche Blutergüsse und war unterkühlt. Weitere Verletzungen konnten aber Gott sei Dank nicht gefunden werden. Valencio befindet sich seit dem im Shelter und es ist zu vermuten, dass er auf der Straße aufgewachsen ist. Er zeigt sich Menschen gegenüber zurückhaltend und schüchtern. Für eine Vermittlung bräuchte es Menschen mit sicher eingezäuntem Garten und sehr viel Geduld und Erfahrung. Da dies leider selten ist, sind wir froh, dass Valencio Paten hat, die für seinen sicheren Unterhalt sorgen.


Die kleine „Schokobohne“ ist ein Hund mit Job! Rosy bewacht eigenständig das Futterlager bei Mama Hope und fängt verlässlich alle Ratten. Möglicherweise gibt es in ihrem Stammbaum einen Australien Kelpie, der autarkes arbeiten gewöhnt war. Ansonsten ist Rosy eine lustige, aktive Hündin, die den Kontakt zu Menschen weitgehend meidet.

