Higgins

Higgins folgte der Tierschützerin aus Afumati vom Dorfladen bis nach Hause. Er hatte Hunger, Durst und war sehr müde… Die Tierschützerin versorgte Higgins. Leider musste er hier an der Kette leben bis bis er nun nach Deutschland auf seine Pflegestelle reisen konnte.
Charakterlich ist Higgins ein freundlicher, ausgeglichener Geselle, der sicher gut auch in eine Familie mit nicht mehr ganz so kleinen Kindern passt. Auf der Pflegestelle wird er auch zur Hundeschule mitgenommen und hat hier viel Spaß.
Higgins hat an einigen Stellen nicht so dichtes Fell. Bedingt durch eine frühere Entzündung waren die Talgdrüsen zerstört. Er kommt hiermit gut klar, benötigt jedoch keine Medikamente lediglich Ölzusätze und etwas Pflege. Eine Ohrentzündung wird zZ behandelt.

Merida

Merida ist eine Tochter von Mulan, die mit ihr und ihren Schwestern Vaiana, und Colette auf einem Betriebsgelände gelebt hat und dort auch versorgt wurde. Als der Betrieb geschlossen wurde, informierte der Arbeiter Dana und Bia und bat sie die kleine Familie zu sichern. Was Merida genau passiert ist, das sie ihr Bein verloren hat, wissen wir nicht – vermutlich ein Unfall als sie noch klein war. Der Oberschenkelknochen ist noch vorhanden und der Stump ist schon lange gut verheilt. Sie kommt sehr gut zurecht auf 3 Beinen, rennt und spielt wie alle anderen auch. Merida ist neuen Menschen gegenüber ängstlich, neigt jedoch gar nicht zur Gegenwehr. Als Bia sie aus ihrer Hütte holte lies sie dies ohne Probleme geschehen und nach anfänglicher Unsicherheit hat sie dann auch die Streicheleinheiten auf Bias Schoß genossen. Für sie suchen wir Menschen, die kein Problem mit ihrem Handicap haben, die Geduldig sind und ihr die Zeit zum „ankommen“ gern geben wollen. Im Alter neigen dreibeinige Hunde zu Arthrosen – hier kann aber sehr gut mit Ernährung und Physiotherapie vorgebeugt werden.

Petra

Petra ist eine tolle freundliche Hündin. Was genau ihr passiert ist wissen wir nicht. Sie wurde am Rande einer Schnellstraße gefunden. Da konnte sie nicht stehen und wir dachten schon, sie sei gelähmt. Glücklicherweise hatte sie keine Knochenbrüche oder andere offensichtlichen Verletzungen. Dennoch schliff sie die rechte Hinterpfote und benutzte das Bein nicht. Auch links hinten war sie sehr schwach. Nun entdeckten wir eine Narbe rund um den rechten Oberschenkel, und wir denken, das sie vielleicht in einem Draht gefangen war, der ihr das Bein abgeschnürt hat. Die Ausfälle scheinen muskulär und neurologisch zu sein. Eine konkrete Diagnostik war bisher in Rumänien nicht möglich und wird in Deutschland erfolgen müssen.

Die liebe Petra bekommt Ende Juli die Chance auf eine sehr erfahrene Pflegestelle zu reisen. Sobald wir genauer einschätzen können was sie braucht, suchen wir ein „für immer Zuhause“ für sie.

Djarko

Auf der Suche nach Futter entlang der Straße… so wurde Djarko vor knapp 1 Jahr gefunden. Häufig werden ungewollte, überflüssige Welpen in Rumänien einfach irgendwo ausgesetzt. Djarko war sehr stark abgemagert und verängstigt. Auch heute merkt man ihm noch an, dass er in der Prägephase zu wenige und vor allem zu wenig positive Erfahrungen mit den Menschen auf der Straße gemacht hat. Die letzten Monate hat er sicher und gut versorgt bei unseren Tierschützern in Afumati verbracht und die ersten positiven Verknüpfungen herstellen können. Aber auch in seiner Teenager-Zeit ist er sehr reizarm und mit wenig Sozialkontakten aufgewachsen. Nun ist es an der Zeit, alles, was er bisher verpasst und noch nicht gelernt hat, Stück für Stück nachzuholen. Schon nach 3 Tagen auf der Pflegestelle taute der junge Rüde auf und zeigte, dass er durchaus Interesse daran hat, sich dem Menschen anzuschließen und Vertrauen zu fassen. Er beobachtet das Verhalten seiner Artgenossen genau und lernt schnell. Auf vertraute Menschen geht Djarko schnell zu, holt sich seine Schmuseeinheiten ab und feiert regelrecht eine Party, wenn er sie auch nach nur kurzer Abwesenheit wiedersieht. Er ist stubenrein und geht schon gut an der Leine. In neuen Situationen, die er nicht einschätzen kann und die ihn unsicher machen, sucht er seine Rettung zunächst in der Flucht. Mit ein wenig Geduld ist er aber schnell davon zu überzeugen, sich den Hindernissen zu stellen, über seinen Schatten zu springen und die neue Welt neugierig zu erkunden. Er ist ein junger aktiver Rüde, der im Zusammenleben mit Artgenossen keinerlei Probleme zeigt. Um den jungen Mann nicht zu überfordern, wünschen wir uns für ihn ein ländlich gelegenes Zuhause. Soweit vorhanden, muss ein Garten sicher eingezäunt sein. Ein souveräner Zweithund, an dem Djarko sich orientieren kann, ist keine Bedingung, würde ihm aber sehr helfen und Sicherheit geben. Kleintiere und Kinder passen momentan noch nicht in sein neues Leben. Die Menschen an Djarkos Seite sollten Hundeverstand und Einfühlungsvermögen mitbringen. Auch wenn Djarko sich in den ersten Wochen in Deutschland keineswegs als „Problemhund“ darstellt, sehen wir ihn in den Händen von hundeerfahrenen Menschen, die ihn lesen und seinem Alter entsprechend fördern können. Seine zukünftigen Besitzer müssen sich bewusst darüber sein, dass Djarko ein junger Rüde ist und noch nicht viel kennt.

Mehr Bilder von Djarko finden Sie in seinem Profil.