Fee – Hündin, unkastriert – 1 Jahr – 47 cm, 17 kg – Standort: Hemer, D

Optisch sieht Fee auf den ersten Blick wie ein Holländischer Herder aus, jedoch ist sie viel kleiner. Charakterlich passt die Rassebeschreibung allerdings recht gut: „Die triebstarken Hunde benötigen Arbeit, Beschäftigung und Auslauf. Sie sind jedoch total in die Familie integrierbar und zeigen sich als toller Begleiter und Schmusetiger. Der holländische Schäferhund lernt sehr schnell, ist arbeitswillig, temperamentvoll, sehr schnell.“ 

Und hier begann auch Fee’s Problem… sie wurde im Alter von 4 Monaten vermittelt. Leider in die falsche Familie. Dort war man schnell überfordert. Es wurde nicht mit ihr trainiert, sie hat sich eigene Regeln ausgedacht. Leider eskalierte das dann im Beißvorfall, mit denen Fee einen Menschen und einen Hund maßregeln wollte. Sie ist nicht in ernsthafter Beschädigungsabsicht unterwegs, aber wenn man sie alleine eine Situation regeln lässt, ihr keine Führung und Regeln gibt, trifft sie eigene Entscheidungen und lässt den Kontrolletti raushängen (typisch Schäferhund eben…). Dann musste Fee schnell weg – nun ist sie seit 3 Wochen auf einer sachkundigen Not-Pflegestelle und zeigt sich hier als toller Hund mit großem Potential. Sie folgt willig und arbeitet gern. Wir sind sicher, dass sie in den richtigen Händen, in einem Jahr mit gezieltem Training ein Traumhund werden kann. Fee ist extrem anhänglich bei ihren Bezugspersonen, sie ist sehr aktiv und arbeitswillig. Sie lernt neue Tricks und Kommandos schnell. Sie mag Wasser, tobt und rennt gern wie verrückt.

Fees Baustellen sind aktuell: das sie nur schlecht alleine bleiben kann (bellt und hat einen Hang zum Umdekorieren). Allerdings kennt sie es auch nicht – wenn sie einen geregelten Tag bekommt und Auslastung, wird das sicher auch gehen. Draußen an der Leine pöbelt sie (Hunde, Autos, Jogger und Radfahrer). Hieran wird mit einem Abbruchsignal und Alternativverhalten gearbeitet.  Autos sind in den meisten Fällen schon nicht mehr der Aufreger. Fee ist draußen mit anderen Hunden nach einem Kennenlernen und gegenseitiger Sympathie verträglich. In „Ihrer“ Wohnung/ Garten möchte sie derzeit absolut keine anderen Tiere und auch nur ungern fremde Menschen.

Wir wissen, das es nicht einfach wird, für Fee das für-immer-Zuhause zu finden, aber wir hoffen wirklich soo sehr, dass dieser wunderschöne, junge Hund nicht mehr lange in der Not-PS warten muss. Wir wünschen uns ein bis zwei erwachsene im Hundetraining erfahrene Menschen, die Lust haben mit Fee zu arbeiten und den Weg zu gehen ein toller Hund zu werden. Sie sollte dauerhaft eine körperliche sowie geistige gute Auslastung bekommen. Hundesport, Dogdancing, Fährte, Zielobjektsuche wären perfekte Hobbys für Fee. Es muss diesen Menschen doch geben? Bitte melde dich!!

 

Somi – Hündin, kastriert – 5 Jahre – ca. 33 cm, 12 kg – Standort: ab 04.12. in Lüdenscheid, D

So viel Liebe, aber keine Zeit mehr…Die Geschichte beginnt vor 5 Jahren in Craiova, Rumänien, als die Tochter eines älteren Ehepaares Somi verlassen in einem Wald vorfand, nur noch Haut und Knochen. Leider starb die Tochter kurz nachdem sie Somi gerettet hatte. Ihre Eltern liebten und kümmerten sich sehr gut um Somi, zumal es ihre einzige Erinnerung war, die von ihrer Tochter übrig geblieben war … in Dana’s Nachbarschaft lebend, traf diese sie immer auf einem Spaziergang mit Somi, sie waren so glücklich mit ihr, sie auch mit ihnen. Leider ist nun auch die Dame vor ein paar Monaten gestorben…der Mann ist sehr krank und kann kaum laufen…aber weil er Somi so sehr liebt, hat er zugestimmt, sie in die Obhut von Dana&Bia zu geben…traurig und herzzerreißend sie zu trennen, aber er tat es, weil es das Beste ist für die kleine Somi war. Somi braucht jetzt ein neues Zuhause.
Somi ist 5 Jahre alt, weiblich-kastriert, kommt sehr gut mit anderen Hunden und auch Katzen zurecht, liebt Menschen und kennt das Leben in der Wohnung.#
Somi wird über das Tierheim Lüdenscheid vermittelt. Bitte bei Interesse direkt dorthin wenden. Dornbusch 1, 58579 Schalksmühle, Mail: info@tierheim-luedenscheid.de, Telefonzeiten: 02355-6316 (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 9-10 Uhr, sowie täglich von 14 bis 17 Uhr)

Öffnungs-/Gassigehzeiten Mo-Di/Do-Fr. 14 -17 Uhr, Mittwochs ist Ruhetag, Öffnungszeiten Sa/So/Feiertage von 14-17 Uhr, Gassigehzeiten Sa/So/Feiertage von 11-14 Uhr

Mami – Hündin, kastriert – ca. 8 Jahre – 48 cm, 15 kg – Standort: Windeck, D

Die ersten Jahre ihres Lebens hat Mami vermutlich an einer Kette angebunden verbracht. Wir vermuten dies, da ihre Vorderzähne komplett abgewetzt sind bzw fehlen. Die Backenzähne sehen gar nicht so schlecht aus.
Wir wissen aber sicher, dass sie dann irgendwann in die Tötung in Rumänien verbracht wurde. Vermutlich weil sie schwanger geworden war.
Dort fand nämlich Simona sie und holte Mami und ihre Welpen dort raus. Seit 4 Jahren lebte diese sehr nette und sanfte Hündin nun bei Simona. Ihre Welpen haben ein Zuhause gefunden, nur Mami wartete noch immer.
Um so mehr freuen wir uns, dass sie nun endlich die Chance hatte auf eine Pflegestelle nach Deutschland zu reisen. Hier stellte sich bei einer Untersuchung beim Tierarzt heraus, dass Mami Spondylose hat (Arthrose der Wirbelsäule). Es ist auch deswegen ein Segen für die nette Hündin, dass sie nun den Winter nicht mehr bei nasskaltem Wetter draußen verbringen muss.
Auf der Pflegestelle zeigt sie sich vorbildlich, ist stubenrein und kommt mit der vorhandenen Katze gut klar. Fliesen laufen und an der Leine spazieren zu gehen ist noch Neuland für sie, aber Mami nimmt jede Herausforderung tapfer an.
Wir suchen nun Jemanden, der einer älteren Hündin eine Chance geben möchte und Lust auf nette Gesellschaft hat … einfach ein warmes Plätzchen wird gesucht. Für lange Wanderungen wäre Mami mit ihrer Spondylose nicht der geeignete Partner und viele Treppen sollte sie in ihrem Zuhause auch nicht laufen müssen.

Walter, Werner, Winston & Whitney – geb. ca. 06/2021 – mittelgroß – Standort: ab 04.12. in D

Whitney, Walter, Winston und Werner wurden auf einem Feld in Rumänien gefunden. Sie konnten bei unserer tierlieben Familie auf dem Land unterkommen. Doch nun sind die Geschwister bereit nach Deutschland zu reisen. Alle sind geimpft, gechipt und mit Reisepass ausgestattet und warten auf ihr Busticket.
Sie sind nun 4 Monate alt und sollten jetzt bald alles lernen, was ein Junghund so lernen soll. Eine Familie bzw. eine Bezugsperson wäre in dem Alter genau richtig. Auch den Besuch einer Hundeschule empfehlen wir Interessenten wärmstens. Das gemeinsame Training, Tipps und Kontakt zu anderen Hunden sind enorm wichtig.
Wie groß die Geschwister einmal werden, können wir nicht sagen, da wir die Elterntiere nicht kennen. Wir vermuten jedoch, dass sie eine Endgröße von ca. 45-50 cm erreichen könnte.
Werner ist ab 04.12. in Gelsenkirchen und Whitney in Eitorf auf einer Pflegestelle. 
Winston hat seine Familie schon gefunden!
Walter wird über das Tierheim Lüdenscheid vermittelt. Bitte bei Interesse direkt dorthin wenden. Dornbusch 1, 58579 Schalksmühle, Mail: info@tierheim-luedenscheid.de, Telefonzeiten: 02355-6316 (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 9-10 Uhr, sowie täglich von 14 bis 17 Uhr)

Öffnungs-/Gassigehzeiten Mo-Di/Do-Fr. 14 -17 Uhr, Mittwochs ist Ruhetag, Öffnungszeiten Sa/So/Feiertage von 14-17 Uhr, Gassigehzeiten Sa/So/Feiertage von 11-14 Uhr

Floyd – Rüde, kastriert – ca. 4 Jahre – 50 cm, 20 kg – Standort: Lüdenscheid, D

Floyd wurde im Frühsommer 2020 abgemagert, dehydriert und orientierungslos im Dorf Afumati in Rumänien auf dem Land gefunden. Er lief einer Dame über den Weg, die immer wieder Hunde, und vor allem Welpen, rettet und aufpäppelt.
Für erwachsenen Hunde gibt es allerdings leider auf dem Grundstück der Familie keine Gehege oder Räumlichkeiten. Die einzige Möglichkeit, um Floyd dort zu sichern und für ihn zu sorgen, war ihm eine kleine Hütte zu geben und ihn an einen Baum daneben anzuketten….
Es war im September 2020 als wir Floyd zum ersten Mal persönlich kennen lernen konnten. Er sah besser aus als auf den Fotos, die die Familie zuvor geschickt hatte. Aber freundlich war er zu uns nicht… die Dame selbst konnte ihn anfassen, obwohl er auch dabei sehr aufgeregt war. Uns Fremde wollte er so gar nicht in seiner Nähe und das machte er auch mit bellen und knurren sehr deutlich.
Es tat mir sehr leid, denn er ist „mein Typ“ Hund, wunderschön, groß und schwarz-weiß. Er blieb mir im Kopf, obwohl ich zu der Zeit wenig für ihn tun konnte.
Er bekam schon bald eine Patin, die nicht nur seine Futterkosten deckt. Die liebe Karen machte sich ebenfalls viele Gedanken und machte sich ihr Wissen als Tierkommunikatorin zu Nutze. Sie kommunizierte mit ihm und wir erfuhren interessante Dinge.
Inzwischen gebärdete Floyd sich immer heftiger, und die Kinder der Familie hatten Angst vor ihm. Die Kette wurde etwas kürzer. Außerdem war er noch immer nicht kastriert worden, da zwei Versuche, ihn in eine Transportbox zu bekommen, scheiterten. Auch eine Impfung war nicht möglich.
Bei unserem Besuch im Juni 2021 nahm ich mir dann eine große Dose Nassfutter und 2 Stunden Zeit für Floyd. Meine „Spezialität“ sind eher die aggressiven Hunde, damit kenne ich mich ganz gut aus. Also war ich ruhig, freundlich, souverän und guter Dinge, das er mich akzeptieren und in seiner Nähe dulden wird. Es dauerte keine Stunde, und er legte sich neben mich und ließ sich streicheln. Die Situation war noch nicht entspannt oder stabil, aber die kurze Sequenz hat mir gezeigt, dass es für mich möglich sein wird ihn zu händeln. Eine wichtige Erkenntnis, denn wir planten ja im September wieder zu kommen, und dann mit mehr Zeit.
Gabriela, die die Familie betreut schaffte es ebenfalls sein Vertrauen zu gewinnen, doch mit der Dame allein schaffte sie es weiterhin nicht ihn in die Klinik zu bringen.
Bei unserem Besuch im September 2021 nahmen Micky und ich uns dann einen Tag Zeit nur für Floyd. Wir fuhren früh nach Afumati, Micky arbeitete unsere restliche „To-do-Liste“ ab, während ich mich zu Floyd setzte und siehe da, er erinnerte sich offensichtlich, denn es ging sehr viel schneller als beim letzten Mal. Nach zwei Stunden (natürlich mit mehreren Pausen) konnte ich ihn so festhalten, dass Micky ihm eine leichte Narkose spritzen konnte. So war es uns möglich, ihn stressfrei in eine Box zu legen und die lange Fahrt in die Stadt anzutreten. Dort angekommen, war er wieder hellwach. In der Klinik wurde er dann wieder richtig schlafen gelegt, geimpft und kastriert.
Am Abend haben wir ihn dann in den Shelter zu Dana & Bia gebracht. Viorel war davon nicht begeistert, denn er kannte ihn aus Afumati und hatte auch Angst vor ihm… man hatte wohl nicht damit gerechnet, dass wir es wirklich schaffen würden. Er bekam also eine kleine Einzelbox, da auch nicht klar war, ob er mit anderen Hunden verträglich sein würde.
In den folgenden 3 Tagen habe ich täglich viel Zeit mit ihm verbracht und ihm Dana & Bia vorgestellt. Beide waren ruhig und haben schnell gesehen, dass er kein Monster ist, sondern eigentlich ein sehr anhänglicher Hund. Gabriela kannte er ja schon. Und auch Viorel hat sich ein Herz gefasst und hat es irgendwie geschafft seinen Kennel sauber zu machen und ihn zu füttern.
An unserem letzten Tag habe ich dann ein Geschirr und ein Halsband mitgenommen und beides mit viel Ruhe und ein paar Trainingseinheiten angelegt. Dann sollte es raus gehen. Zuerst im Innenbereich des Shelters – wo die Gruppe der 8 Hofhunde frei leben. Er war sehr aufgeregt, hat viel geschnüffelt und ja, er findet andere Hunde nur so semigut….. wir sind dann raus, und eine kleine Runde außerhalb spazieren gewesen. Das hat super geklappt und Floyd konnte durchatmen. Er ging ohne Probleme an der Leine und (wir wollten ihn ja nicht überfordern) nach etwa 15 Minuten wieder zurück in den Kennel.
Floyd wird über das Tierheim Lüdenscheid vermittelt. Bitte bei Interesse direkt dorthin wenden. Dornbusch 1, 58579 Schalksmühle, Mail: info@tierheim-luedenscheid.de, Telefonzeiten: 02355-6316 (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 9-10 Uhr, sowie täglich von 14 bis 17 Uhr)

Öffnungs-/Gassigehzeiten Mo-Di/Do-Fr. 14 -17 Uhr, Mittwochs ist Ruhetag, Öffnungszeiten Sa/So/Feiertage von 14-17 Uhr, Gassigehzeiten Sa/So/Feiertage von 11-14 Uhr

Sasha – Hündin, unkastriert – geb. ca. 05/ 2021 – klein – Standort: ab 27.11. in Eitorf, D

Sasha war als Spielzeug für Kinder angeschafft worden. Doch Sasha zeigte deutlich, dass sie kein Spielzeug ist. So nahmen die Leute Kontakt zu Bia auf und „fragten“ sie, ob sie Sasha ins Tierheim aufnehmen würde. Alternativ müssten sie die kleine Sasha aussetzen….
Natürlich übernahmen Bia & Dana die kleine junge Hündin. Hier im Tierheim zeigt sich Sasha superfröhlich und verspielt. Gerne tollt sie mit ihren gleichaltrigen Freunden auf dem Gelände umher. Ein Schmusehund ist Sasha wahrlich nicht. Sie kann es sehr gut zeigen wenn ihr etwas nicht passt. Daher würden wir sie auch in Deutschland eher nicht in einer Familie mit kleinen Kindern sehen. Aber Sasha ist schlau und mit Konsequenz kann man ihr sicher so einiges beibringen…..und bildhübsch ist sie auch. Wie bei all unseren vermittelten Hunden empfehlen wir auch für Sasha, erst recht weil sie sooo süß ist, den Besuch einer Hundeschule. Sasha ist nun fertig geimpft, gechipt und mit Reisepass ausgestattet und könnte ab Anfang November nach Deutschland reisen.

Africa, Alari, Aponi & Abeba – Hündinnen, unkastriert – geb. ca. 05/ 2021 – mittelgroß – Standort: Hemer/ Buchholz, D

Die 4 Schwestern waren zum Glück nicht ausgesetzt worden. Sie mussten nie schlechte Erfahrungen machen. Ein junger Mann bat Dana & Bia um Hilfe. Seine Hündin hatte Welpen bekommen, 2 Rüden hatte er auch selbst vermittelt. Bevor jedoch die Schwestern in unbedarfte Hände übergehen würden und weiterer ungewollte Nachwuchs gezeugt würde, sagten Dana & Bia ihre Hilfe zu. Natürlich mit der Auflage, dass die Mutterhündin kastriert würde. Nun tollen die 4 Schwestern fröhlich im Shelter herum. Sie sind super sozialisiert, kennen das Zusammenleben mit anderen Hunden und sind auch sehr menschenbezogen.

Aponi und Alari sind gemeinsam in Hemer auf einer Pflegestelle. Aponi ist eher zurückhaltend aber neugieriger als ihre Schwester. Die Kontaktaufnahme bei fremden Menschen ist zuerst zögerlich (im Gegensatz zu ihrer Schwester). Wenn sie die Menschen besser kennt, ist sie sehr anhänglich. Aponi braucht auf jeden Fall jemanden der sie konsequent führt und ihr Sicherheit geben kann. Alari ist sehr kontaktfreudig und ihrem Alter entsprechend schon mal ganz schön aufdringlich. Auch sie braucht jemanden, der ihr Sicherheit gibt und Lust auf gemeinsame Abenteuer und Training hat. Beide sind schon fast stubenrein.

Africa ist in Buchholz auf der Pflegestelle und ist mit Menschen schnell vertraut, fremde Hunde jedoch machen ihr Angst. Daher wäre Hundeschule sicher eine gute Option um Kontakt mit anderen Hunden zu üben. Sie fährt problemlos im Auto mit. Africa ist eine sehr sportliche Hündin, bestimmt hätte sie Spass an Hundesport. An Alltagsgeräusche muss sie sich noch gewöhnen. Kinder liebt Africa sicher sehr, sollten jedoch ab Schulalter sein, da Africa sehr stürmisch sein kann.

Abeba hat schon feste Interessenten.

Viva – Hündin, unkastriert – geb. 06/ 2021 – 8,5kg, 29 cm (wächst noch) – Standort: Asbach, D RESERVIERT

Viva und ihr Bruder Victor wurden von 2 Kindern in Rumänien gefunden, ausgesetzt in einem Karton an Straßenrand. Die beiden Geschwister konnten in Afumati zusammen mit weiteren Welpen untergebracht werden. Hier sind sie gut versorgt. Nun haben sie alle Impfungen erhalten, sind mit Mikrochip und Reisepass ausgestattet und können ab sofort nach Deutschland reisen. Hierzu suchen wir einen Pflegeplatz oder am Besten auch gerne direkt ein Für-immer-Zuhause. Wie groß sie werden, können wir nur erraten da wir die Elterntiere ja nicht kennen. Sie werden jedoch vermutlich klein bleiben, bis vielleicht ca. 35 cm. Viva ist eine ganz entzückende, freundliche und neugierige Hündin. Sie ist etwas ruhiger als ein paar ihrer Kumpel-Welpen. Wir können uns gut vorstellen, dass sie auch gut in eine Familie mit Kindern passen würde. Die süße Maus ist sicherlich eine Bereicherung.

Bambi – Rüde, unkastriert – geb. ca. 07/ 2021 – mittelgroß – Standort: Hemer, D

Bambi ist der einzige Überlebende aus einem Wurf mit 8 Geschwistern. Viel zu früh, wenige Tage alt, waren diese ihrer Mutter entrissen worden und in einer Tüte im Feld entsorgt worden. Sie waren von Verwandtschaft unserer Familie auf dem Land gefunden und zu ihnen nach Afumati gebracht worden. Doch sie waren zu schwach, hatten nicht ausreichend Antikörper-Schutz. Einige der Welpen waren auch in der Tierklinik. Nur Bambi hat es geschafft. Das Praxispersonal hatte ihm den Namen gegeben, in der Zeit in der er dort stationär bleiben musste. Danach, als er fit genug war, ist er zu Gabriela nach Hause umgezogen. Dort wächst er nun wohlbehütet aber allerdings ohne viele Außenzeize auf. Ab Ende September wird Bambi bereit sein für eine eigene Familie. Dann ist er geimpft, entwurmt, mit Mikrochip und Reisepass ausgestattet und kann nach Deutschland reisen. Wir suchen nun eine Familie, die diesem süßen Kerl einen Pflegeplatz anbietet oder noch besser für immer adoptieren möchte. Bambi ist ein richtig lebhafter und fröhlicher Kerl. Gerne kann er auch in eine Familie mit standfesten Kindern vermittelt werden. Er braucht jedoch, als aufgewachsenes Einzel-Hundekind, ganz sicher eine konsequente Erziehung und Durchsetzungsvermögen. Welche Rassen in ihm vereint sind und wie groß er letztendlich sicher wird, können wir nicht sagen, da wir die Elterntiere ja nicht kennen. Ein kleines Handicap hat Bambi allerdings. Sein rechtes Hinterbeinchen ist etwas kürzer und die Pfote ist leicht deformiert. Derzeit besteht kein Handlungsbedarf und er kommt sehr gut zurecht. Wenn er ausgewachsen ist, sollte mal ein Röntgenbild gemacht werden und ggf. wäre Physiotherapie sinnvoll.

Higgins – Rüde, kastriert – ca. 6-7 Jahre – 52 cm, 20 kg – Standort: Asbach, D

Higgins folgte der Tierschützerin aus Afumati vom Dorfladen bis nach Hause. Er hatte Hunger, Durst und war sehr müde… Die Tierschützerin versorgte Higgins. Leider musste er hier an der Kette leben bis bis er nun nach Deutschland auf seine Pflegestelle reisen konnte.
Charakterlich ist Higgins ein freundlicher, ausgeglichener Geselle, der sicher gut auch in eine Familie mit nicht mehr ganz so kleinen Kindern passt. Auf der Pflegestelle wird er auch zur Hundeschule mitgenommen und hat hier viel Spaß.
Higgins hat an einigen Stellen nicht so dichtes Fell. Bedingt durch eine frühere Entzündung waren die Talgdrüsen zerstört. Er kommt hiermit gut klar, benötigt jedoch keine Medikamente lediglich Ölzusätze und etwas Pflege. Eine Ohrentzündung wurde erfolgreich behandelt.